Mein Kunst-Blog zeigt Bilder, die meinen persönlichen sowie künstlerischen Lebensweg widerspiegeln und Auftragsmalerei. Man sieht (hoffentlich) wie viel Liebe zum Detail in meinen Gemälden steckt, egal welches Format. Die themenbezogenen Emotionen des Kunden sollen fest gehalten werden, denn Kunst ist Gefühl. Mein Stil ist vermutlich ein Gemisch aus Realismus, Surrealismus, naiv und/oder plakativ. Bei Fragen oder Interesse gern eine E-Mail schreiben an Jana Weth: jawe85@gmx.de
Donnerstag, 5. März 2020
Samstag, 29. Februar 2020
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Mittwoch, 15. Februar 2012
Sonntag, 24. Juli 2011
Das Spiel Gottes II (Acryl auf Leinwand, 80x60cm, 2011)
Das Spiel Gottes II
Ich möchte als erstes auf den ersten Teil der „Das Spiel Gottes“ - Reihe verweisen, wo bereits die meisten meiner Ansichten zu diesem Thema zum Ausdruck gebracht wurden.
Speziell zu diesem Bild ist zuzüglich noch zu sagen, dass es sich hier um das Ende eines Spiels handelt, da ohne Sonne (wie es euch sicher bewusst ist), kein weiter leben möglich wäre.
Es soll zeigen, dass jemand, in jeder Situation, die Fäden in der Hand hält und entscheidet, was als nächstes geschehen wird und da ich im ersten Text erläutert habe, warum Gott in meinen Augen eine Frau sein muss (Mensch = Abbild Gottes), möchte ich gern auf dieser Aussage beruhend darauf hinweisen, dass nicht nur Gott, sondern auch jedes einzelne seiner Abbilder nur ein Spiel spielt und bei diesem hauptsächlich allein die Fäden führt. Der eine wohlwollend, der andere rachsüchtig- wie auch immer…
Man sollte nur nicht vergessen, dass es unmöglich ist die Fäden des eigenen Spiel an jemand anderen weiter zu geben und außerdem, dass nicht sie es sind die einen fesseln, sondern stets andere Umstände, denn wie gesagt: in meinem Spiel, ziehe hauptsächlich ich die Fäden (siehe auch „Freiheit“).

The Raven (Auftragsmalerei, nach E.A. Poes Gedicht, Acryl auf Leinwand 60x80cm)
Allgemeine Äußerung zu meinem selbst gewählten Auftrag:
Nennt es Kunst, Malerei, Gestaltung, Zeichnen, Malen; nennt es Bilder, Werke, Gemälde, Kunstwerke; nennt es wie ihr wollt.
Es bleibt immer das Selbe. Es ist die künstlerische Darstellung eines Motivs, das tief oder oberflächlich in Kopf oder Herz gefangen ist, bis es auf Papier gebannt wird. Man kann die Situation, das Gefühl, den Gedanken, die Geschichte und die Intention immer wieder ansehen. Manchmal schafft man es, das vorgenannte so zu verarbeiten, aber meistens wird es uns noch lange begleiten. Trotzdem ist es eine Erleichterung das Wichtige nach Außen zu tragen, für andere sichtbar zu machen und in einen Rahmen zu bannen, so dass es nicht mehr die Kraft hat, übermächtig zu werden und womöglich unser zukünftiges Handeln auf einen Weg zu lenken, den man selber niemals aus freien Stücken wählen würde.
All die Pein, das Glück, die Angst, die Zuversicht, die Vergangenheit, die Gegenwart, die Zukunft, die Träume, die Alpträume, die Wünsche, die Lust, die Phantasie, die Geschichte, das Leben, den Tod, die Freiheit fange ich für dich ein.
Beschreib mir deine Gedanken, deine Geschichte- auch eine gelesene, mit der du dich identifizierst- deine Gefühle, dein Bild, das in deinem Kopf schon lange oder erst kurz gefangen ist und ich male es für dich.
Gemeinsam holen wir es aus dir heraus und geben ihm einen konkreten Rahmen und Hintergrund, damit du es fassen und wer weiß- vielleicht auch begreifen kannst.
Ich freue mich über jede Möglichkeit, jemandem zu seinem eigenen Bild zu verhelfen!
Freitag, 17. Juni 2011
Samstag, 21. Mai 2011
Das Spiel Gottes (Acryl auf Leinwand, 80x60cm, 2011)
Das Spiel Gottes
Gott ist für mich eine extrem fragwürdige Existenz. Aber wenn an dem dicken Buch, das in seinem Namen als Bibel präsentiert wird, etwas wahres dran ist, dann muss es die Entstehungsgeschichte der Menschen sein: zuerst kam Adam und da dieser nun wirklich nicht die Ästhetik, die in Gottes Kopf doch perfektioniert sein muss, verkörpert, so muss er sich entschieden haben das selbe Modell noch einmal in schön zu produzieren. Und ich persönlich glaube, wenn es einen Gott gibt und wir nach seinem Abbild geschaffen sind, so muss er den Körper einer Frau einnehmen, denn Gott wird doch die Wahl haben, ob er nun menschlich/männlich oder schön/weiblich sein will.
Und das Bild „Das Spiel Gottes“ zeigt, wie sekundär wir in seinem Weltbild oder besser Universalbild erscheinen müssen, denn nur solange, wie es ihm gefällt wird alles im Gleichgewicht umher schweben und sich drehen und damit unsere Existenz sichern.
Sobald ihm das Jonglieren mit den Planeten zu langweilig, zu anstrengen oder einfach zu dumm wird, werden sie fallen und wir mit ihnen. Doch Gott bemüht sich, denn fallen wir, so fällt auch seine menschliche Gestalt.
Also, Ihr Gottesfürchtigen, betet, dass Gott nicht kreativ ist und wird und sich bald eine schönere Gestalt als die der Frau ausdenkt. Denn ein Gott wird doch die Wahl haben, ob er schön/weiblich oder wunderschön sein will- als was auch immer.
Und schafft er neue Kreaturen nach seinem neuen Abbild, wofür braucht er dann uns noch?
Sonntag, 15. Mai 2011
Eiskalt (Acryl auf Leinwand, 60x70cm, 2011)
Eiskalt
Jeder kennt es. Man traut seinen eigenen Gefühlen nicht mehr, weiß nicht, ob sie jemals vorhanden und wenn, ob sie echt waren.
Es kann viele Gründe dafür geben.
Manchmal ist der auslösende Moment einfach schon so lange her, dass er nur noch in Schleiern vor einem liegt und alles was bleibt, ist die Erinnerung an eine berauschende Situation.
Manchmal tritt etwas Neues in unser Leben und lässt alles da gewesen einfach verblassen.
Und manchmal, da endet ein schönes Gefühl mit einem nie da gewesenem Schmerz, der uns glauben lässt, wenn das eine nicht gewesen wäre, würden wir dem anderen entgehen.
Mir geht es so, dass ich oft denke, meine positiven Gefühle seien nur gespielt, als wären sie eine große Lüge vor mir selbst und allen anderen, die mit mir zu tun haben.
Aber so etwas darf man doch nicht tun! Oder?
In solchen Momenten, wo die Zweifel an mir selbst übermächtig werden, möchte ich dieses vermeintlich eiskalte Herz nur noch los werden und in tausend Splitter zerschlagen, damit es niemanden, vor allem mich selbst, nicht mehr täuschen kann.
Trotz dieses Wunsches bleibt die Angst, etwas Wertvolles zu verlieren. Selbst wenn es für immer schlafen sollte. Und es bleibt die Reue, diese Unfähigkeit nicht anders bekämpfen zu können.
Doch die Frage bleibt offen: wäre es ohne nicht doch besser? Und vor allem leichter?
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